Pastor,
Da nun Jesus war zu Bethanien im Hau- se Simonis des Aussätzigen, trat zu chm ein Weib, Vas hatte ein Glas mit köstlichem Wasser, und goß es auf sein Haupt, da er zui; - Tische saß. Da das seine Jünger iahen, wur-'U^ den sie unwillig und sprachen: wozu dienet! ^ ' dieser Unrath? D-eses Wasser hatte mögen! ;!> theuer verkauft und den Armen gegeben wer-- >>>, den. Da das Jesus merkte, sprach er zu ih-.'^, ven: Was bekümmert ihr daS Weib? sie hat! : ein gutes Werk an mir gethan. Ihr habl» allezeit Arme dey euch, mich aber habt ihrm nicht allezeit; daß sie dieß Wasser hat auf - meinen Leib gegossen, hat sie gethan, daM'< man mich begraben wird. Wahrlich ich sage>H, euch: wo dieß Evangelium gepredigt wird ia.K' der ganzen Welt, da wird man auch sagend? zu ihrem Gedachtniß, was sie gethan hat.'d-ks Da ging hin der Zwölfen einer, mit Nahmen ^ ^ Judas Jscharioth zu den Hohenpriestern und!i .»rj sprach: was wollt ihr mir geben, ich willig,? ihn euch verrathen. Und sie boten ihm drei-ji^ ßig Silberlinge, und von dem an suchte er: ^ Gelegenheit, -aß er ihn verriethe.
Choral.
Mel. Machs mit mir Gott rc.
4^er Geiz, so viel er an sich reißt, laßsi's dich kein Gut genießen; er quält durch s Habsucht deinen Geist, und tvdtet dein V '

