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»So vorwitzig, Mylord, daß er auf der Stelle fortgeschickt werden sollte,« sagte Lady Parker, indem sie den Arm des jungen Gentleman unaufgefordert nahm, und sich von ihm an den Wagen führen ließ. Die jungen LadyS folgten. Der Bediente erklärte auf die theilneh- mende Frage der alten Dame, daß er nur wenig Schaden genommen.
Dle Damen stiegen ein, und die Wagenthür wurde geschloffen.
Ehe der Wagen aber davon fuhr, hatten die drei fitzenden Ladys die Befriedigung, — wir sind sehr geneigt zu glauben, daß es eine Befriedigung für sie war, — zu sehen, daß Chandos Winslow den Lord Over ton bei der Nase zu seinem Wagen führte.
XVI.
Wir glauben dem geneigten Leser durch eine kurzgefaßte Abhandlung über Nasen eine angenehme Ueber- raschung zu bereiten. Jedes Organ des menschlichen Körpers, besonders ein Sinnenorgan, hat gewissermaßen eine Eristenz für sich — eine eigene Sphäre, welche von dem großen Gemeinwesen abgesondert ist, eben so wie jedes Individuum außerhalb des großen Gesell sch aktskö'r- pers seine freundschaftlichen und verwandtschaftlichen Verbindungen hat. Jedes Organ hat seine eigenthümlichen Affecte und Genüsse, seine Leiden und Freuden, seine generischen und individuellen Eigenschaften, seine eigene Geschichte, und sein unwiderrufliches Geschick. Gleichwie das Auge, einer allgemeinen (aber keineswegs unwiderlegbaren) Meinung zufolge, des größten Ausdrucks fähig ist, so hat die menschliche Nase die meiste Empfänglichkeit für äußere Eindrücke. Voll Empfänglichkeit, Zartheit und Sympathie, ist die Nase in dieser unvollkommenen, ver-

