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nem Vergnügen suchen, dessen Grund wir uns ver­geblich zu erklären bemühen.

, Nichts ist für die Bildung eines jungen Man-

nes in seinen Manieren zuträglicher, als der tlm- ' ; gang mit solchen Frauenzimmern, welche Kenntnisse, im Verein mit den Eigenschaften eines guten Her- , zens und Reinheit der Sitten besitzen. Glücklich ist i derjenige, der von ihnen begünstigt wird! Er wird

j in der Welt schnelle und glänzende Fortschritte ma-

f chen. Ihr Umgang gewöhnt einen jungen Mann

^ Zierlichkeit und Geschmack in seine gewählten Aus­

drucke zu bringen. Nachsichtiger als unser Geschlecht t * werden ihm die Frauen seine Fehler verzeihen, ja , ihn sogar dahin bringen, keine mehr zu begehen;

c und dieses mit einer so zarten Schonung, daß ihr

t Unterricht für ihn vortheilhaft wird, ohne jemals

t seine Ehre zu kränken; ja zuweilen wissen sie es f»

. fein anzufangen, daß man es gar nicht bemerkt, daß

~ sie belehren wollen.

tt Der Wunsch zu gefallen, den wir als eine

, t Hauptsache bey dem geselligen Verein aufgeführt ha-

n ben, wird in der Nähe der Frauen lebhafter und

* reger, und bewegt uns zu viel größeren Handlungen ~ s und zu weit glänzenderen Siegen als irgend eine

r~ andere Gesinnung es vermag. Zn der Nähe der

Frauen fühlen wir unsere Seele sich erheben und den Kreis unserer Ideen sich erweitern; wir bestre- c ben uns noch die Tugenden, welche uns mangeln, zu erwerben, und unsere Sitten werden von einer Lie- ^ beuswurdigkeit verschönert, welche ihnen die Gefell- jj.' * schaft der Männer nie gegeben hätte, j. Da die Frauenzimmer frühzeitig ihrem eigenen

Nachdenken überlassen werden, so müssen sie auch

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