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mit Danksagung; (Col. 4, 2.) denn nicht nur die Kämpfer in Gefahr, sondern Alle, welche der Zukunft des Herrn sich getrosten, gehet das Wort an: „Wachet." (Marc. 13, 17.)
Das Wachen aber ist dem natürlichen, im Fleische lebenden Menschen keine leichte Sache, denn das, was die Schrift ein Wachen nennt, ist ein Werk des Geistes, und das Fleisch ist, so lange wir hienieden wallen, ohne Aufhören gegen den Geist und sucht denselben herab- zuzichen in seine thierische Art, welche das Licht, das aus Gott ist, nicht erkennt, und nach Gott nicht fragt, sondern befangen ist in dem Begehren und im Gelüste seiner Natur. Darum liegt unser für das Leben der Ewigkeit geschaffene und für die Ausgeburt in dieses neue Leben berufene, innere geistige Mensch, solange wir leben, in dem äußern, leiblichen Menschen beschlossen, wie ein Ungeborenes im Mutterleibc; die Ausgeburt desselben kann und soll aber schon hienieden, wenn auch in Schwachheit beginnen. Als ein Pfand und Angeld derselben ist der Seele des Christen alsbald nach ihrem Eintritt in das Leben, das Sacrament der Taufe gegeben, und der Geist aus Gott fördert, wenn wir unser Herz ihm nicht verschließen, ohne Aufhören durch Wort und Predigt das Werk des neuen Lebens in uns weiter bis zu seiner Versiegelung.
Obgleich aber dem Menschen vorgelegt ist zu seiner freien Wahl der Weg zum Leben und zum Tode, das Ergreifen des Guten oder des Bösen, so sind dennoch nur Wenige, welche das Leben und das Gute erwählen

