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In der 12. Woche nach der Rettung auf die wüste Felseninsel (im März 1677) starb der treue Freund und Leidensgefährte des Schiffers, Mr. Augur, am 2. April auch der Schiffsjunge, so daß nun H ow ein­sam und allein zurückblieb. Fast ein Vierteljahr mußte er noch in dieser Verlassenheit ausharren, ohne eine menschliche Seele bei sich zu haben, zu welcher er reden konnte. Aber das Gespräch seines Herzens und seiner Lippen mit Gott war um so kräftiger geworden, dieses blieb ohne Unterlaß seine Freude und sein Trost.

Während der gute Mann hier in seiner Abgeschie­denheit von aller Welt lebte, brachte er manchen Tag in Gebet und freiwilligen Fasten zu. Das waren für ihn noch viel gesegnetere, ernstere Buß-, Bet- und Fast­tage, als er daheim gefeiert hatte. Denn in seinem Alleinsein mit Gott war ihm ein hellercö Licht über sein Wesen und bisheriges Leben aufgegangen, als je­mals sonst. Er erkannte in herzlicher Neue all seine Abweichungen von den Geboten Gottes, deren jede, auch die scheinbar kleinste, härtere Strafen verdient hätte, als all das Leid sein konnte, das ihn bisher be­troffen. Aber er hatte durch Christum Vergebung und Gnade bei Gott gefunden, das gab ihm solche Freudig­keit und solch kindliches Vertrauen in sein Herz, daß er Gott wie einen lieben Vater täglich bitten konnte, er möge ihn doch von diesem Felsen hinweg wieder zu den Seinigen führen. Manchmal schon schien die Er- hörung seines Gebetes nahe zu sein, wenn sich Fischer­boote seinem kleinen Eiland nahten, von welchen aus