Dichtkunst. Sie wird thcils durch den Apollo oder Orpheus »mf einer Lyra, theils durch «unc Jung­frau dargestellt, welche mit einem Lorbeerkranz ge­krönt ist und ebenfalls eine Lyra in der Hand halt. Auch blos eine Lyra von einem Kranz umwunden deutet diese Kunst an.

Ehre, Tapferkeit. Sie wird durch einen mit Palmen gekrönten Krieger dargestellt, der in den Händen einen Schild und eine Lanze hat. Als Attribut wird ihm ein ruhender Löwe beigegeben. Auch kann man diese Tugend darstellen durch Helm und Schwert, mit Zweigen von Lorbeer und Eichen­laub gruppirt.

Ewigkeit. Ein Schlange, welche einen Zirkel bil­det, indem sie sich in den Schweif beißt.

Freiheit. Eine weibliche Figur in weißem Gewände, auf dem Haupte eine Mütze und in der Hand einen Stab haltend. Als-Attribut kann man auch ein zer­brochenes Joch hinzufügen. Auch laßt sich die Frei­heit darstellen: durch einen Stab, worauf ein Fe­derhut befindlich ist, durch zerbrochene Ketten und einen Palmenbaum.

Freude. Die Römer bildeten diese allegrische Gott­heit mit einem Diadem in der rechten und einem Steuerruder in der linken Hand haltend, ab. Auch stellt man die Freude durch zwei blühende, mit Ro­sen bekränzte Kinder, in munterer Stellung, dar, oder durch einen Genius, welcher aus einem Füll­horn Blumen auf die Erde schüttet. Ein Schiff