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rückweisungen auf seinen Gebrauch kommen ebenfalls auch in dem Folgenden vor, wo mehr von speziellen Krankheitsfällen die Rede ist.

In der deutschen Literatur findet man theils mehrere Vorschriften zu Laxirnritteln, theils mehreres Belehrende darüber in Ratzeburgs Pharmakopö. Ber- lin. Ryß, Arzneymittellehre für Thierärzte. Bam­berg. Tenneckers praktische Arzneymittellehre. Leip­zig bei Sceger. Auch verdienen die thierärztlichen Werke von Waldinger und Veit, hierüber nachgelesen zu werden.

6. C a p i t e l.

Von der W i n d. - K. o l ik.

Aus allen Nahrungsmitteln entwickelt sich bei ihrer Zersetzung in den Leibern der !Lhiere,LufL."

Ulster allen Arten von Koliken, die wir bei den Pferden Vorkommen sehen, ist die sogenannte Wind- Kolik eine mit von den am öftersten erscheinenden, da die Entwickelung der Luft bei der Zersetzung der Nah­rungsmittel in den'Leibern der Thiere eine stets vorhan­dene Ursache hierzu abgiebt, vorzüglich bei denjenigen Pferden, welche überdies an Schwache der Verdauungs­organe leiden und noch mit blähenden Nahrungsmit­teln, als Klee, Esparsette, Wicken, Erbsen rc. ge­nährt werden.

Am meisten kommt aber die Wind-Kolik bei Kep- pern oder Kökern vor und ist bei diesen Thieren eine sehr häufig vorkommende Erscheinung.

Die Zeichen dieser Krankheit sind folgende; Die Pferde treten von der Krippe zurück und versagen alle Nahrungsmittel, die Kepper hören auf zu keppen, die Weiser oder Leinweber stehen stille, alle zeigen Schmer­zen in dem Magen und Gedärmen, die sie durch fol-