Ich eile her, trete ohne zu schellen hastig ins Haus, in der Erwartung, in das Zimmer einer kranken Frau geführt zu werden, und man nöthigt mich statt dessen in einen fest­lichen Saal, wo Du unter Lachen und Scherzen in der Mitte von hundert Gästen sitzest. Lärmende Heiterkeit er­schallt, die Weingläser kreisen, die Stunden fliehen und noch immer kein Wörtchen von Deiner Frau. Während Alle jubeln, lachen und stngen, ruht auf Deinen Lippen al­lein das unaufhörliche Lächeln. Der Tag dämmert; ein Diener bittet mich, Dir zu folgen. Ich gehorche und er­warte eine Erklärung, oder vermuthe, Du wirst mich jeden­falls in das Zimmer der Kranker: führen. Aber noch im­mer kein Wort von Deiner Frau ich folge Dir weiter, und da stehe ich in diesem einsamer: Gemache, dieses Pergament zu meiner: Füßen!

Mit oftmals versagender Stimme und während eine fieberhafte Aufregung sich in seinem bleichen Gesichte aus­sprach, legte er seine Har:d auf den Arm des Kaufmanns und stammelte:

Julian, waö hat das alles zu bedeuten? Ich habe Dich vor: Kindesbeinen auf gekannt, wir waren Schul­genossen; Du betratest die Lebensbühne mit unermeßlichen Reichthümern, ich mit nichts, als einem rostiger: Cent und weniger: werthloser: medizinischen Werken. Dein Beistand befähigte mich r

Seine aufs Neue versagende Stimme verhinderte ihn, der: begonnener: Satz zu vollenden, während sein Auge, wie durch einen Zauber gebannt, auf dem ernsten Gesicht des jungen Kausmanr:s ruhte.

Komm her, Martin! sagte der Kaufmann leisen, flüsternden Tones.

Und der Doktor gehorchte der winkxnden Hand seines Freundes.

Ist es nicht eir: herrlicher Anblick, die Manbattan-