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waren, welche aber auf die frühe Haltung und äußere Würde dieses seltenen Mädchens von unverkennbarem Einfluß und den besten Folgen war.

General Dornberg ließ es an nichts fehlen, seinen Theobald mit denjenigen Vorkenntnissen und Fertigkeiten auszurüsten, welche es ihm möglich machen sollten, später auf der hohen Schule mit Ehren auszutreten und mit gewissem Erfolg seine Ausbildung zum Manne von Stand, zum Staatsmanne, und hauptsächlich zum Gutsherrn, dort zu beginnen.

Der Antheil, den Marianne am Unterrichte nahm, war theils pflichtig, theils freiwillig. Graf Dornberg hatte die pflichtigen Unterrichtsgegenstände selbst vorgeschrieben, und dabei im Allgemei­nen den weiblichen Beruf im höhern Sinn berücksichtigt. Die Wahl der übrigen Gegenstände hatte er Strüfs und Mariannens eigener Neigung überlassen. Mariannens Lernbegierde ließ sich in keine Schranken mehr einengen. Was immer den Geist und alle seine Anlagen und Kräfte beschäftigen oder reizen kann, das betrachtete ihr kräftiges Gemüth schon als Eigenthum, und da die Gelegen­heit so nahe war, so gab keinen Gegenstand des Unterrichts, an dem Marianne nicht Antheil nahm und den sie nicht mit dem besten Erfolg genoß, und zu ihrer persönlichen Veredlung und Verschönerung anwendete.

Eimm-dreißigstes Kapsel.

Aussprache.

Purpurlippen geben kund Deines Lebens volle Blüte,

Und der runde kleine Mund Offenbaret Herzensgüre:

Jedes Wort tönt Wohlklang nur,

Zarte Tochter der Narur!

I. Gutner.

Ä!eine der geringsten Annehmlichkeiten Mariannens war die richtige, rein deutsche Aussprache, welche sie von ihren gebildeten Eltern schon in der Kindheit angenommen hatte, und die jedes Frauen­zimmer von nur einigem Stande sich zur Gewohnheit machen sollte. Aber statt dessen hört man nur zu häufig, selbst aus dem Munde junger adeliger Schönen eine gemeine Aussprache. Das ist wie