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muß tn dieser Beziehung der einfache Rath gegeben werden, sich selbst fleißig zu beobachten, um nach und nach das Zuträgliche herauszuflnden, und am Guten festzuhalten, das Neble aber zu verlassen und zu vermeiden. Wer jedoch nicht leicht mit sich ins Reine kommen kann, dem wird der Rath eines gebildeten Arztes leicht nachhelfen.

Unter den gewöhnlichen Speisen sind die Fleisch arten im Allgemeinen am nahrhaftesten, jedoch nicht für jeden Magen leicht zu verdauen, und nicht zu jeder Jahreszeit, bei jedem Geschäfte, für jede Konstitution u. s. w. gleich passend, wie dies schon gesagt worden. Am leichtesten sind in der Regel zu ertragen und nähren am kräftigsten: das Wildpret, Rehe, Hirsche, Hasen, wilde * Schweine, und vor Allem das wilde Geflügel, junge wilde Enten, Wasserschnepfen, Waldschnepfen, Fasanen, junge Auerhahnen, junge wilde Tauben, Feldhühner, Haselhühner, Wachteln, Krametsvögel, Lerchen u. s. w. Das Fleisch der Hasen ist übrigens im Januar und Februar, das der Rehe im Frühjahr,- das der Hirsche im Spätjahr nicht gesund zu essen. Angegangenes Wildpret, das seines pikan­ten Fäulnißgeruchs wegen manchen verdorbenen Gaumen kitzelt, kann nicht gesund sein. Unter den zahmen Thieren ist daS Geflügel gleichfalls am leichtesten zu verdauen. Die Tauben soll man aber in den Hundstagen nicht essen, und das Fleisch der Kapaunen und der Gänse ist für Viele zu fett. Junges Rindfleisch, das weder zu fett noch zu mager ist, nicht zu junges Kalbfleisch, nicht zu fettes oder zu mageres H a m m el- fleisch und nicht zu junges Lammfleisch mit würziger Zuthat gebraten, auch junges und nicht fettes Schweinfleisch sind gesunde, gleichfalls sehr nahrhafte und verdauliche Fleisch­speisen. Kein solches Fleisch soll unmittelbar nach dem Abschlachten des Thieres verzehrt werden. Die Fische sind großentheils wenig nährend, aber leicht verdaulich, z. B. Hechle, Barben, Forel­len, Karpfen und dergl.; Aale, Lachse und fast alle See­fische sind schwer verdaulich. Während ihrer Laichzeit ist das Fleisch der Fische nicht gesund; auch sollen sie immer frisch genos­sen werden. Die Krebse liegen schwer im Magen, und ihr Ge­nuß soll schon manchen Personen ein Neffelsieber zugezogen haben. Frische Butter und milder Käse sind, mäßig genossen, gute