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uͤber die Perſon des Erwaͤhlten, uͤber die Waͤhlenden, und die Erwaͤhlungsart vorgenommen wird. Dieſe Beſtaͤtigung geſchah nun am 30. September, und bereits am 8. October kam fie nach Brixen. Dahin kam auch der F. Biſchof am 13. Octo—ber: er wurde mit Triumphbogen und feyerlicher Beleuchtung der Runggad, durch welche Gaſſe er feinen Einzug hielt, empfangen. Am 27. Des tober reiſte der F. Biſchof nach Innsbruck ab, um ſowohl der Erzherzoginn Eliſabeth, Schwe— ſter des Kaiſers ſeine Ehrfurcht zu bezengen, als auch feine Vaterſtadt zu beſuchen, und feiz ner noch lebenden Mutter die Freude zu ver: ſchaffen, an ihm die Fruͤchte ihrer ſorgfaͤltigen Erziehung zu ſehen. Wahrend er ſich zu Innsbruck aufhielt, taufte er einen damahls zur Welt gebornen Sohn des Gouverneurs Frey— herrn von Weidmansdorf; auch gereichte es ihm zur großen Freude, daß eben zu dieſer Zeit die bis dahin geſperrte Kirche zum heil. Kreuz oder Hofkirche fuͤr die Andacht, und fuͤr Kunſt- und Alterthums-Freunde wieder geoͤffnet wurde. Am 2. Dezember kehrte er wieder nach Brixen zuͤruͤck.
Eine aus den erſten Sorgen Karls war die Errichtung eines neuen Gottesackers in der fuͤrſtlichen Reſidenzſtadt. Der alte fing an der die immer zunehmende Bevölkerung gar zu klein zu werden; und da er von allen Seiten, vorzuͤg— lich von Mitternacht und Mittag, durch die

