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So sprach das Pferd, und bei nächtlichem Dunkel, Nur matt erhellt von Eterngefunkel,
Riß sich's von seiner Krippe los Und fioh hinaus in der Freiheit Schoos.
Mit frohem Sinn durchstreift es die Wälder,
Und suchte die schönsten Wieftn und Felder,
„Doch immer mit Augst vor der schweren Hand Des Eigners, wenn dieser beim Schmaus es fand. Ach, aber bald gab's nichts zu schmausen mehr;
Denn Felder und Wiesen wurden leer,
Und als es nichts fand als welkes' Gras,
Da verlor die goldne Freiheit schon bas.
Allein auch das war bald nicht mehr zu haben;
Der Winter hatt's tief unter Schnee vergraben.
Nach Willkuhr könnt' Pferdchen noch Hüpfen und ruhn; Doch mußt es auch Tage lang hungern nun.
Da dacht' es mit Reue der vorigen Zeiten.
.Denn mußt' es den Menschen auch fahren und reiten/ Don früh bis spat schleppen Karren und Pflug;
- Co halt' es doch Obdach, und Futter genug.
Rein, das ist noch weniger auszustehen;
'Ich muß wieder heim zu dem Menschen gehen!
!Co sprach es zuletzt, und langte dann - Ganz mager, und kraftlos im Stalle an.

