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Bord des Dampfbootes „Die Schöne des Westens" welches nach der fernen Stadt der Hügel *) bestimmt war.
Drittes Kapitel.
„Die Schöne des Westens."
Zur angekündigten Zeit war ich an Bord, aber auf einem Mifsiffippi-Dampfer darf man Pünktlichkeit nicht erwarten und ich fand, daß ich wenigstens ein paar Stunden zu früh gekommen war.
Die Zeit war indessen nicht weggeworfen, ich verwendete sie mit einigem Nutzen auf die nähere Besichtigung des eigentümlichen Fahrzeugs, auf welchem ich mich eingeschisft. Ich sage eigenthümlichen, denn die Dampfschiffe, deren man sich auf dem Mississippi und seinen Nebengewässern bedient, unterscheiden sich von denen jedes andern Landes — sogar von denen, welche man in den atlantischen oder östlichen Staaten antrifft.
Sie sind „Flußschiffe" im strengsten Sinne des Worts
*) Jede der großen Städte in den Vereinigten Staaten hat außer ihrem bürgerlichen Namen eine charakteristische Benennung. Sv heißt Ncw-Orlcans die Halbmondstadt wegen ihrer Form. Sic ist an einer Biegung des Flusses erbaut, die ihr eine halbmondförmige Gestalt giebt. Philadelphia ist die Quäkerstadt, wegen der darin wohnenden vielen Quäker; Pittsburg, die Eisenstadt, wegen ihres ausgedehnten Handels; Cincinnati die Königin; Ncw-Vork die herrschende Stadt u. s. w. u. s. w.
St. Louis heißt die Hügelstadt, wegen der sich in ihrer Umgebung vorfindcnden altcrthümlichcn von Menschenhand aufgeworfenen Hügeln

