Siebentes Ä u el).

VII.

Aber die Verzweiflung selbst, wenn sie sich verlän­gert, wird ein Asm, zu dem man sich flüchten, in welchem man ausrubcn kann.

Sainte-Beure, Leben Josephs Delorme.

Der 51H e von C i l l y.

Geheimnißvolle und sonderbare Macht des Dichters! . . . Bastard von einer Gottheit! Vorsehung im Kleinen, armer, vergänglicher Gott, der dennoch auch aus dem schwarzen und tiefen Chaos . . . (seines Manuscripts) Menschen und Welten hervorzieht, nach seinem Willen Einöden bevölkert oder Städte verwüstet, mit einem Hauche seines geistigen Wesens Gewitter erregt, Donner und Blitz entflammt, oder den sanften Schein des Mondes auf den sumpfigm Gewässern eines See's schaukelt.

Der Dichter, ein barmherziger oder tyrannischer Gott, be­völkert die Erde mit Schlachtopfern oder Henkern, guten oder bösen, anmuthigen oder abstoßenden Wesen, starken oder schwachen, deren unerbittliches Schicksal er dann wird, wenn er die Einen unterliegen, die andern triumphiren läßt, Tiefen das Glück, Jenen die Verzweiflung bereitet . . . nicht nach dem Verdienst eines Jeden . . . sondern nach dem Ein­flüsse, welcher auf ihn ... den sterblichen Gott, zurückwirkt: etwa sein Abendessen vom vergangenen Tage, seine Geliebte vom