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nicht als göttliche Offenbarung fassen konnte, so betrachtete er ft wenigstens als das Meisterstück des gesetzgebenden Geistes. Arthur bewunderte die hohe Weisheit des Urhebers dieses erha- fattn Gesetzes, welcher, da er wohl voraussah, daß der Mensch in seinem Stolze die Unfehlbarkeit dessen, was ein menschliches Wesen gethan oder gesagt, läugncn könnte, sein Werk der Freiheit, der Liebe und der Barmherzigkeit für göttlichen Ursprungs ausgab, indem er so jedes Läugncn in Hinsicht seines Ursprunges unter die gewichtigsten Angriffe setzte, welche auf diese Religion gemacht werden könnten.
Also da diese herrliche, durch die göttliche Moral des neuen Testaments zusammengestellte Charte nur einen möglichen Zweck hatte, den des menschlichen Glückes, so sah Arthur in jedem Gegner dieses religiösen, politischen oder geselligen Glaubens, denn für ihn umfaßte er Alles, einen Verbrecher, schuldig des Hochverraths, wenn auch nicht gegen die Gottheit, loch wenigstens gegen die menschliche Gesellschaft; auch hegte n die tiefste Verachtung gegen die vorgeblich philosophische Echule, von der Voltaire das Oberhaupt und das Vorbild war; eine thöricht- lügnerische, niedrig - betrügerische einfältig - bösartige Schule, welche Christus und seine Religion im Namen lls Volks und der Freiheit angriff!!! Christus! dessen ganzes Werk in den zwei Worten begriffen war . . . Freiheit und christliche Liebe .... Christus, welcher für das Volk gestorben war .... dessen Rechte er gegen habsüchtige Unterdrücker vertheidigte .... Christus, welcher die Fesseln der Maven brach; Christus, welcher denen, die Vertrauen hatten, M ewige Glückseligkeit zur Vergeltung einiger Unglückstage auf dieser Erde verhieß . . . Christus, welcher, indenr er das himmlische Königreich unter die große Anzahl derjenigen, die nichts auf dieser Erde besitzen, vcrtheilte, ihnen ein Leben voll Glend durch eine erhabene Ergebung erträglich machte, so daß ste verächtlich auf das schwelgerische Leben der Reichen herab- l'ahm und sie beklagten, statt sie zu beneiden; Christus endlich, sicher an die Stelle des Nichts eine Zukunft .... an die stelle der Verzweiflung die Hoffnung .... an die Stelle des Hasses die Liebe ... an die Stelle der Absonderung die Ge- ilMlschaft setzte.
Nach diesem, sagte er, belege man nun das glaubende Ver-

