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lebhaft bedauerte, daß er ihu nicht besaß, weil er seine ganze tröstende Erhabenheit kannte. —
Arthur trat also irr einen geistlichen Orden, und wenn er den Stand eines Schiffspredigers wählte, so geschah es, weil ihm dieses Leben mühsamer, und mit dem ursprünglichen Gelübde des Christenthums, dem Gelübde der Ergebung, des Leidens und der Dcmuth, verwandter schien. — Oder ach weil er dachte, wenn er vor Gott mit seinem unermeßlichen Durste nach Glauben, seiner Enttäuschung der menschlichen Eitelkeit, seinem vor der Zeit reifen Alter, welches ihm erlaubte, buchstäblich hie strengen Anforderungen seines heiligen Charakters auszuübm, erscheinen würde; weil er dachte, daß er in dem Berufe, seine I Nebenmenschen sterben zu sehen und ihnen in dieser ehrfurchtgebietenden und geheimnißvollcn Stunde beizustehen, vielleicht in der tiefen Anschauung dieses Uebergangs vom Leben zum Tode die Auflösung des Räthsels, die er suchte, finden würde; daß, wenn er in sich den geringsten Keim des Glaubens hätte, der- ■ selbe sich vielleicht entwickeln, und der unbekannte, beschwerliche j Zustand, der ihn marterte, alsdann sein Ende erreichen würde. !
Er vertraute also die Verwaltung seines Vermögens seinem Intendanten, einein rechtschaffenen und sicheren Manne, verord- nete die Verwendung seiner Einkünfte auf frounne Werke, und schiffte fich am Bord der Sylphide ein. — Seine Wahl siel deshalb auf diese Fregatte, weil er wußte, daß er dort Niemandem bcgnen würde, den er ehemals in der Welt gekannt.
Dies war der Abbö von Cilly; und die wenigen Monate, die er am Bord zugebracht, schienen nicht eine bemerkbare Veränderung in feiner moralischen Gesinnung hcrvorgcbracht zu haben.
Ende des vierten Bandes.
Druck von Otto Wigand in Leipzig.

