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müßte aber eine Zweigbahn nach Solothurn hergestellt werden. Diese Stadt, selbst wenn sie auch nicht an der Hauptlinie läge, würde immer die Schifffahrt der Aare und der Seen von Viel und Neuenburg beherrschen, besonders in künftiger Zeit, wo diese Schifffahrt durch die Juragewässer­korrektion bedeutend gehoben werden wird. Dieses groß­artige und wohldurchdachte Projekt wird nicht nur dem Ackerbau eine große Strecke fruchtbaren Landes verschaffen, sondern auch durch Benutzung des Wasserwegs die Trans­portkosten bedeutend erleichtern.

Sowohl die Klugheit als die Nothwendigkeit erheischen, daß die Eisenbahn einstweilen nicht weiter als bis Solo­thurn gebaut werde und zwar bis die Schifffahrt auf der obern Aare für ungenügend befunden, oder bis der Ver­kehr von Bern nothwendig eine Eisenbahn verlangen wird. In diesem Fall, obwohl nicht gerade als der gün­stigste Weg für den speziellen Verkehr zwischen Bern und Solothurn, wäre doch sehr zu empfehlen, daß man die westliche Linie von Solothurn an nach Lyß und von hier über M ü n ch e n b u ch s e e bis nach Bern verlängere, welche Strecke nur um 10 Kilometer länger wäre, als die pro- jektirte von Bern nach Solothurn, was für den Verkehr zwischen Bern und dem Osten der Schweiz nur eine Ver­zögerung der Fahrzeit von 15 Minuten Hervorbringen würde. Auf diese Weise kann der Verkehr von Bern mit dem ganzen Westen und Nordwesten von Lyß und Büren an für die Eisenbahn gewonnen werden, was, wegen des zu großen Umwegs, für die erste Linie nicht der Fall ge­wesen wäre. Zwischen diesen beiden Orten könnte der neue befahrbare Aarekanal durch einen Quai mit der Eisenbahn in Verbindung gebracht werden, welcher als Station der Dampfschiffe benutzt würde, die nach dem Neuenburgersee fahren. Ferner könnten, wenn der Ver-