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gen, das Andere aber zu schwächen und zu beseitigen.

Wird diese wichtige Regel beobachtet , so ist es allerdings möglich, das religiöse Vor« träge die für ein bestimmtes Zeitalter passend und nützlich waren, für ein anderes Zeitalter nicht mehr passen, und bey merklich verändere ten Umständen sogar nachtheilig einwirken können. Wenn man z. B. in einer Zeit aus einseitiger Vorliebe für intellektuelle Bildung, zum Nachtheile der Veredlung des Herzens die Religion immer und überall nur als einen Gegenstand des EckennenS und Den» kens, und nie und nirgends als Sache des Gemüthes und Herzens betrachtet und behan» beit: dann muß man freylich dieser schädlichen Einseitigkeit kräftig entgegen arbeiten, weil eben durch diese Einseitigkeit der ganze Neli» ligions-Jnhalt um seine Wirksamkeit gebracht wird; man muß unermüdet streben, die Zuhö­rer und Leser zu überzeugen, daß die Wahr­heiten der Religion auch Sache des HerzenS seyn, daß sie auch in das Gcmüth des Men» schen Eingang finden müssen, weil sie als bloßer Gegenstand des Denkens, Prüfens und Grü» belns den Menschen durchaus nicht bessern,

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