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Ein anderer berühmter Schriftsteller des Alterthums, Strabo , ' sagt unter andern auch dieses yon unserm grossen Teut, dem Gott der Götter:

Die Feste, welche die Thrakier zu Ehren des Kotis und Bendis feiern, haben yiele Aehnlichkeit mit den Festen des Bachus.

Diese Anmerkung dürfte dabei nicht un­interessant sein: Kotis, der gute Tis oder Teut, der grosse Gott, der allgemeine Weltgeist, das thätige Grundwesen Bandis, die Erde, die Hyle, das leidende Grundwesen, welches der Gott Tis oder Teut belebte, und dessen

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er sich zur Bildung der Menschen und aller anderen Wesen bediente. Die Feste des Kotis und Bendis glichen aus dreierlei Gründen den Bachanalien der Griechen und Römer: erstlich wurden sie, wie diese, des Nachts gefeiert; zweitens ward der Tanz, der einen Tlieil des Kotis-Dienstes ausmachte, eine Nachahmung den Bachantinnen; drittens, alle diese Feierlichkeiten der Thrakier und anderer teutonischen Yölker waren die schönen Zeiten des Wollebens und der Ergötzlichkeit. Man begieng im Trunk zu­weilen die grössten Ausschweifungen, die nicht allein dabei erlaubt waren, sondern sie bekamen durch das Fest . sogar noch ein ehrwürdiges Ansehen*

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