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mir in den Brunnen hinab gefallen iſt. Sei ſtill, antwor tete der Froſch, ich kann wohl Rath ſchaffen, aber was gibſt du mir, wenn ich dein Spielwerk wieder herauf hole? Was du haben willſt, lieber Froſch, ſagte ſie, meine Kleider, meine Perlen und Edelſteine, auch noch die goldene Krone, die ich trage. Der Froſch antwortete deine Kleider, deine Perlen und Edelſteine und deine goldene Krone, die mag ich nicht: aber wenn du mich lieb haben willſt, und ich ſoll dein Geſelle und Spielkamerad ſein, an deinem Tiſchlein neben dir ſitzen, von deinem goldenen Tellerlein eſſen, aus deinem Becherlein trinken, in deinem Bettlein ſchlafen: wenn du mir das ver­ſprichſt, ſo will ich hinunter ſteigen und dir die goldene Ku­gel wieder herauf holen. Ach ja, ſagte ſie, ich verſpreche dir alles, was du willſt, wenn du mir nur die Kugel wieder bringſt. Sie dachte aber, was der einfältige Froſch ſchwätzt, der ſitzt im Waſſer bei ſeines Gleichen und quakt, und kann keines Menſchen Geſelle ſein.

Der Froſch, als er die Zuſage erhalten hatte, tauchte ſeinen Kopf unter, ſank hinab, und über ein Weilchen kam er wieder herauf gerudert, hatte die Kugel im Maul und warf ſte ins Gras. Die Königstochter war voll Freude, als ſie ihr ſchönes Spielwerk wieder erblickte, hob es auf und ſprang damit fort. Warte, warte, rief der Froſch, nimm mich mit, ich kann nicht ſo laufen wie du. Aber was half ihm, daß er ſein quack quack ſo laut nachſchrie, als er konnte! ſie hörte nicht darauf, eilte nach Haus und hatte bald den armen Froſch vergeſſen, der wieder in ſeinen Brunnen hinabſteigen mußte.

Am andern Tage, als ſie mit dem König und allen Hof­leuten ſich zur Tafel geſetzt hatte, und von ihrem goldenen Tellerlein, da kam, plitſch platſch, plitſch platſch, etwas