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Auch die Pflanzen feiern ihren Schlaf. Mit dem ersten Strahl der Morgenröthe entfalten sich die Blätter der Pflanzen, und bereiten sich gleichsam auf den Empfang der Sonne vor; des Abends ziehen sie sich wieder zusammen und befinden sich in einem schlafähnlichen Zustande.

haben, bedürfen in der That nur wenig Schlaf. Viele sprechen ihnen denselben ganz ab, aber Aristo­teles, der ihnen mehr Aufmerksamkeit gezollt zu haben scheint, als irgend ein Neuerer, führt zum Beweise ihres Schlafes an, daß ste während desselben keine Bewegung machen, als in so fern ste den Schwanz ein wenig rühren; man kann sie leicht mit der Hand greifen, und berührt man sie plötzlich, so fahren sie augenblicklich auf. Der Thunfich, setzt er noch hinzu, wird überrascht und im Netze gefangen, während er schläft. Man bemerkt dies, weil er dabei das Weiße im Auge zeigt. Mit den Vögeln, welche ein großes Gehirn haben, ist es eben so; ihr Schlaf ist weder sehr tief, noch von langer Dauer, sondern erstaunlich leicht. So z. B. von den Gänsen, wo er durch das geringste Geräusch gestört wird, und die, um vor Gefahr zu warnen, mehr nützen als irgend ein Hund. Das Schnattern der heiligen Gänse rettete das Ka­pitol vor den Kriegern des Brennus, während die Hunde den nahenden Feind zu entdecken versäumten. Man kann also sicherlich die Behauptung, als ob das Bedürfniß des Schlafes mit-der Größe des Gehirns

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