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komfortabelsten Gasthof, ein nicht zu geräuschvolles Treiben im Bade selbst und von demselben aus alle Anstalten für Partieen in die malerische Umgebung zu treffen hofften.

Sie hatten sich auch in ihren Erwartungen nicht getäuscht. Nachdem sie das Thal der Jase de Llaboudere hinter sich hatten, erreichten sie das Pla­teau, das ihnen, da die Berge, die Heimath der armen, aber zufriedenen Ziegenhirten, deren Bu­ben ihren melodischen, aber etwas schwermüthigen Gesang ertönen lassen und einen bedeutenden Ge­gensatz zu deu munteren Alpenhirten oder den fröh­lichen Tyrolcr Jodlern bilden nicht mehr so dicht zusammen stehen, die Aussicht in das. Thal von Vernet eröffnete. Hier sahen sie, während ihnen aus demselben milde Lüfte entgegen wehrten, eine schon südliche Flora, eine üppige Vegetation, die sie daran erinnerte, daß sie sich nicht mehr in Regionen des Hochgebirges befanden, und sie drangen vor­wärts, bis sie das freundliche le Vernet malerisch an die Abhänge des Canigou sich schmiegen sahen, und sich hier häuslich einrichteten.

Der Graf sowohl wie Olga fühlten sich durch die Sprache des Landvolks, durch den Charakter der Landschaft, durch die Sitten, ja fast auch durch die Lebensweise schon nach Spanien versetzt, und es