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zu Herzen ging und zu gewaltigen Entschlüssen mit rascher Begeisterung reizte? Denn galt schon das einfache Wall- ! führten, darin man jetzt gehindert ward, für ein verdienst­liches Werk, so war gewiß unter allen großen Verdiensten das größte dieß: Die mißhandelten Glaubensbrüder aus der Knechtschaft der Saracenen befreien und das heilige Grab des Erlösers den Ungläubigen wieder entreißen. Und dazu nun trug eines geringen Mannes feurige Rede , die erste Frucht. Es war um's Jahr 1093, als unter andern Pilgern auch ein einfältiger Einsiedler nach Jeru- : salem wallete, mit Namen Peter von Amiens, einer ! Stadt der Pikardie im nördlichen Frankreich. Der Mann j hatte einen kleinen, schwächlichen Körper, dabei aber einen | lebendigen Geist und eine feurig beredte Zunge, und wie­wohl ihm auch die Liebe zu seinen Brüdern nicht abzu­sprechen ist, so war sie doch von dem Aberglauben seiner ! Zeit ganz durchsressen. Nun dieser Peter, nachdem er die sehr traurige Lage der Christen zu Jerusalem mit j eigenen Augen angesehen und mit seinen Ohren gehört - hatte, ward über die türkischen Gräuel im Innersten er- l bost und glühte ganz vor Zorn. Alsobald ging er auch zu dem Patriarchen Simeon, der ein rechtschaffener Herr war, sich bei ihm des Weitern zu erkunden, und über Rath und Hülfe nach Nothdurst zu besprechen. Und f wie da Peter den ernstlichen Vorschlag that, man möge ' ; die ganze Christcnwelt des Abendlandes den Glaubens- ! brüdern im Morgenland um Beistand anstehen, da wurden