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bunter Verwirrung vorhanden; ich kaufte daselbst mehrere Naturalien, obschon zu hohem Preiße.
Den 9. Juni fuhr ich nach Solothurn ab, welche Stadt mir zuerst den Begriff von einer Festung gab; nach Besichtigung der schönen, nach einfach erhabenem Styl erbauten Kirche führte mich der Weg über den Haucnstein, ein romantisches Kalkgebirge von mannigfaltiger Form, reichlich mit Bergpflanzen geziert; z. B. Globularia, Con- vallaria, Rumex scutatus, Saxifragae N. s. w.
Den 10., Nachmittags, kam ich in Basel an, in dieser alten hauserreichen Stadt, in der einst die Wissenschaften so kräftig blühten, in der sie nun aber nur kümmerlich, wie eine des Lichts beraubte Pflanze cristiren. Einige Spaziergänge lehrten mich die Stadr näher kennen. Auf der Rheinbrücke sah ich die in ein Dorf verwandelte Festung Hüningcn; das gothische schwarzgraue Münster mit seinen vielen kleinen Pyramiden und seinen einfachen steifen Bildhauerarbeiten gab mir Stoff zu ernstem Nachdenken an die Vorzeit; Wochers Panorama von Thun, wozu ein besonders rundes hohes Gebäude erbaut ist, täuschte mich auf eine angenehme Art und war mir ein Beleg des ausdauernden Fleißes eines Einzelnen. Viel Vergnügen empfand ich in dem nach englischer Art angelegten Forkardt'schen Garten, in den mich der Lohnlaquay meines Gasthofes gelockt hatte, indem er von patrificirten Steinen (Petrefacten) sprach, womit eine Grotte ausgeziert sei, und auch eines chinesischen Pavillons erwähnte, in dem die Forkardt'sche Familie aufgehängt sei (nämlich deren Bildnisse). Durch einen Triumphbogen von zwei Wallfischrippen gieng's nach einer Grotte von Tufstein,
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