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des Pallastes, der eine sehr schöne Fronte zeigt. Nachdem ich mich hier nur eine sehr kurze Zeit aufgehalten hatte, setzte ich mich den 22., Samstags, in den Postwagen nach B a In­der g, sah dort während einigen Stunden das vom nun gestorbenen Marcus eingerichtete Spital, wo Ordnung und Reinlichkeit wirklich ins Uebertriebene geht, das mit sehr viel Bereitwilligkeit gezeigt wird und dessen Ruhm man sehr gerne vernimmt. Ferner auf einem Hügel in der Stadt, in einem weitläufigen, wohlbewachten Gebäude, was ehe­mals ein Kloster war, die Irrenanstalt, welche sehr bevölkert, aber, wie ich glaube, auch zweckmäßig eingerichtet ist. Ich sah daselbst mehrere Ermönche, die bei Aufhebung der Klöster wahnsinnig geworden waren und nun als Verrückte in dem nämlichen Gebäude sich vorfanden, in dem sie vorher als Herren gewohnt hatten. Die still Wahnsinnigen haben große Säle, die durch Verschlüge, die aber in einen gemeinschaft­lichen Gang ausgehen und nicht bis an die Diele reichen, abgetheilt sind. Männer und Weiber sind ebenfalls beson- dert. Hier liest Einer, dort betet ein Anderer auf dem Boden liegend, dort arbeitet ein Dritter rc. Nirgends habe ich so viele Gefälligkeit, Bereitwilligkeit und Uneigennützigkeit im Vorzeigen von Anstalten getroffen als hier. Professor Lind- ner, einErjesuit, zeigte mir auch mit vieler Bereitwilligkeit sein sehr großes, in einer Kirche vortheilhaft aufgestelltes, reichhaltiges Naturaliencabinet. So verwandelte sich die Stätte der Einfalt in einen Tempel der Natur, und der Diener des Aberglaubens in einen Priester der Natur. Welch schöne Umwandlung gegen den vorigen Firlefanz. Aus seinen Werken, o Mensch! sollst du Gott erkennen. Ein großer