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Reise unentbehrlichen medü, nämlich des Geldes, getroffen hatte, führte mich eine Gondel von Venedig, in dem ich so viele Freuden genossen hatte, weg nach Fusina, wo ich ein Cabriolet miethete, um zu Lande, was sich durch viele schönen Villen auszcichnet, nach Padua zu kommen. Sogleich umringte mich ein Haufe von Miethkutschern, um den Fremden zu schnellen und zu prellen, was ihnen auch ziemlich gut gelang. Auch zu Padua war man sehr gefällig, um meine Kasse tüchtig zu erleichtern. Das Fest des heil. Antonius von- Padua wurde den iZ.Ju ni hier gefeiert, weswegen von allen Enden und Ecken eine gewaltige Menschenmasse hinftrömte, so daß die Straßen immer voll waren und alles sehr theuer bezahlt werden mußte. Weil ich bei meinem ersten Aufenthalt in hier das Merkwürdigste gesehen hatte, wanderte ich nach einem Nachtlager wieder weiters gegen Verona hin. Bei Moniefeliee fangen die Hügel wieder an, sind aber niedrig und haben ein romantisches Ansehen. Weiterhin in der Gegend von Rovigo sieht man viele Hanfpflanzungen, und eine ungeheure Menge von Weidenbäumen. Wir passirten auf Flößen die Etsch (adige), den Kanal Bianeo und den großen Po. Nachdem wir über den letzter» Fluß gekommen waren, traten wir in die Staaten des — allerheiligsten Vaters, wo ich sogleich als Bewillkommnungskompliment einen Thaler Zoll für — meinen Affen erlegen mußte. Nachdem wir Franco- lino paffirt hatten, verwandelte sich die schwüle Hitze m einen gewaltigen Platzregen und Hagelschlag, der

