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spärlich gedeihenden Blumen, meine einzige Freude, von einem Orte zum andern trug, um sie nur einen Sonnenstrahl erhaschen zu lassen, wo sie aber trotz meiner Sorgfalt verkümmerten, wie ich selbst, weil die Sonnenblicke zu spärlich waren."
„O, theure Mama!" ries Margaretha, „schweige von dieser Zeit, ste liegt hinter uns und Gott wird uns vor neuein Kummer behüten, denn Du bist ja so gut, so gut!".
Hier brach Margaretha in Thränen aus und schlang ihre Arme um den Hals der Mutter, die sie fest und innig an sich drückte, denn ihre Margaretha war ihr unendlich theuer.
Dann zog sie sie in's Nebenzimmer, auf dessen rundem Tische eine Helle Lampe brannte und das Theegeschirr funkelte, schob einen leicht auf Rädern dahin rollenden Stuhl an den Tisch und sagte heiter:
„Zum ersten Male wird Mama in dem neuen Stuhle Thee trinken, der doppelt neu ist, weil ich ihn für das Geld gekauft habe, das ich mit meiner ersten Uebersetzung verdiente, die ich aus dem Schwedischen unternahm."
Frau Walden sank in die wogende Tiefe dieses Kapitalstuhls, der so recht war, wie sie sich ihn schon lange gewünscht hatte; ihre Tochter schob das dazu

