schikken, und ihm sagen lassen, er möchte auf die Ger sundheit eines alten Collegen er laßt sich gern so nennen auf eines alten Collegen Gesundheit möchte er von diesem Ehrenwein trinken, und wenn eres lei­den könnte, wollt' ich ihn besuchen.

Der Frau war Alles recht, nur der Besuch nicht; denn man könnte ja nicht wissen, was tl für eine Krankheit sey. Davon aber war der biedere und from­me Mann nicht abzubringen, und die Frau mußte nach­geben. Nun wurden der Magd die Befehle ertheilt, und der Conrector trug ihr zu wiederholtenmalen auf, sich ja recht freundlich zu bezeigen, und dem Cantor auch in ihrem Namen zu sagen, wie leid es ihrem Herrn thue, .den Herrn Collegen krank zu wissen. Er hatte keine Ruhe, bis sie fort war; aber auch da fiel ihm ein, daß der wunderliche Mann sein Gut- meinen vielleicht ungleich deuten möchte. Und die­ser Gedanke beunruhigte ihn sehr. Er ging in der Stube auf und ab, trat oft an das Fenster, und ließ die Pfeife mehr als einmal ausgehen. Endlich sah er die Magd zurükkkommen. Da macht er die Stuben­thür weit auf und rief ihr entgegen: Nun, Regina! wie lautet die Antwort? '

Es war Alles nach Wunsch gegangen.N§ch- dem ich das Compliment und die Sachen hinein ge- schikkt hatte," sagte die Magd,ließ mich der Herr Cantor in die Stube kommen, wo er im Bette lag. Er wollte sich aufrichten; aber allein vermocht' er es ru'cht, und die Frau mußte ihm den Rükken stützen.