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sieht auf seine AuSerwählten, er kennt und sieht voraus die furchtbaren Gefahren — und er umzäunt den Garten der Unschuld mit einem Hag auS Kreuzen und durchflicht ihn noch mit Dornen, weil er weiß, daß nur so geschützt die Blume nicht von Feindeshand geknickt wird, um ewig verloren zu sein! Er nimmt der Mutter daS liebe Kind, weil er eS liebt, um vom ewigen Verderben nach seinem Vorherwiffen eS zu retten, und dem freilich blutenden Mutterherzen für später ein gänzlich sie mcderdrückendes Kreuz zu ersparen! Weit reichend, wie der Himmel, sind Gottes Gedanken, während wir Kurzsichtigen nur sehen, waS vor unfern Füßen liegt — beten wir an die Wege deS Herrn und genug sei unS, wo unser Verstehen aufhört, zu wissen, daß „denen, die Gott lieben, Alles zum Besten gereiche."
VI. Station?
Vcroaica reicht Jesu das Schweißtuch.
Ty Wir beten dich an, o Herr Jesu Ehriste! und preisen dich.
% Denn durch dein heil. Kreuz hast du unS und die ganze Welt erlöst.
Beschauung.
Etwa zweihundert Schritte hatte Simon dem Herrn geholfen, die KreuzeSlast zu tragen, als auS einem zur
*) 200 Schritte von der vorigen Station.

