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ihren sogenannten Erkältungen gelitten haben. Ich bezeichne diese Erkältungen mit sogenannten, weil die Kranken die Gründe ihres Krankseins immer ausser sich, nie in sich suchen.

Nach Hebung der Cholera genesen doch manche nicht so leicht, vielmehr zeigen sich nun noch die Ursachen, welche die Veranlassung zur Cholera gewesen sind; diese liegen in den Verdauorganen und sind sehr verschieden. Es stellen sich auch wohl noch andere Lei­den ein, z.B. in der Brust, aber diese sind grösstentheils nur Wirkungen der Ursachen. Um diese Ursachen noch zu beseitigen, kommen nun die Fieber, und der Kranke wird nach der Stärke der Fieber wäh­rend des Fiebers (Hitze) durch sanftes, langsames Abreiben des gan­zen Körpers mit nassen, ausgerungenen, breiten Handtüchern oder durch volle Abwäsche behandelt. Eine grössere Steigerung wird nicht nöthig sein, weil die Fieber zu gelinde auftreten, da die Le­benskraft sehr gesunken ist. Sitzbäder, Umschläge, Klystiere, Com- pressen finden hier ihre Anwendung, wenn sie mehr beruhigend und beseitigend, als erregend gebraucht werden.

Nach Beschreibungen von einigen Krankheitsfällen werde ich auf die Ursachen zurückkommen. Dass die Cholera Ursachen hat, die im Körper liegen, geht daraus hervor, dass in der Cholerazeit wenig andere Krankheiten auftreten, besonders geht das Zahnen bei Kindern mit den damit verbundenen Ausleerungen leicht in Cholera über, wodurch die Kinder oft in grosse Gefahr gerathen und leicht ein Opfer der Cholera werden.

Die Anwendung des Wassers beim Cholerakranken,

Dass die Anwendung des Wassers mit grosser Vorsicht aus­geführt werden muss, versteht sich von selbst. Zuerst untersuche den Puls, ob er gehörig voll und kräftig schlägt, und den Stuhlgang,