dem daß sie durchgehen, so, daß immer ein paar Sparren gegen einander auf einen ganzen Balken zu stehen kommen können, weil dadurch nicht nur ein Gleichgewicht entstehet, sondern west es auch überhaupt unmöglich ist, daß irgend eine Kraft einen ganzen Balken der Länge nach zerreißen oder aue einander schie» ben könne.
Um überhaupt das Ausschneiden der Dachbalken möglichst zu verhüten, sind also vorzüglich die Bodentrepen so anzulegen, daß die Oefnung nicht quer durch das Gebalke trifft, sondern daß der Treppenausgang mit den Balken parallel, oder zwischen 2 Balken zu liegen kommt, wie in Fig. 15 zu sehen.
Wenn der Raum zwischen zwei Balken zu einer ausgehenden Treppe zu schmal feyn sollte, so hindert es nicht, den Val» ken einige Zoll tiesauszuschneiden, wie Fig. 15. zu sehen, oder demselben, so weit es die Oefnung erfordert, etwas von seiner Breite zu benehmen, wenn nur die Höhe desselben verbleibt, und ein solcher Balken im Dachgebälke durch die ganze Tiefe des Gebäudes in einer Länge durchgeht.
Eben dieses Ausschneiden eines Balkens an einer Seite kann bei den gegen die Querscheidewande liegenden sogenannten Orcbalken, an den Stellen, wo Schornsteinröhren in diesen Wänden liegen, nöthig seyn, damit das Holz selbigen nickt zu nahe komme. Auch da, wo andre Balken gegen Röhren liegen, kann der Raum zu den Röhren durch das Ausschneiden der Bal-

