66
sparrens, die längste ist also hier kl in Fig. 77. A♦ Man kann ober eben sowohl die Schiftsparren mitten auf die Balken stellen, denn es ist nicht durchaus nöthig, ste mit einer Seite des Balkens bündig zu machen, wie aus Fig. 77. 6 zu ersehen, allein alsdenn muß die Dicke oder die Breite der Schiftsparren durch zwei aus den Balken punktirte oder in der Ausübung, vorge- schnürte Linien angedeutet, und um die Lange des Gradsparrens zu finden, nicht die Linie kl, sondern xy genommen, und in 8ig. 77 « L aus 1 in k getragen werden. .
4 ) In Fig. 76. A ist angenommen worden, daß der An- fallspunkt des Walmen dergestalt in 0 fallt, daß x 0 der halben Tiefe wo t>eö ©eböufces gleich sei, und daß das Dach die halbe Tiefe des Gebäudes zur Höhe hat. Wenn nun po gleich o w, so folgt auch, daß das Abschisken der Waltnsparren ebenfalls auf das L-'hrgebind Fig. 76. L der langen Dachfläche geschehen kann. Z. B. man wollte die Lange des Walmschifters über st Fig.76. A. auSmltteln, so darf man nur s t aus Fig. 76 A, aus m
4 inrFig.76.L tragen, so giebt^m die Lange des Schiftsparrens über m t Ln beiden Figuren.
5) Gesetztaber, daß der Walmen einen fiächern oder steilem Abfall haben sollte, als die lange. Dachfläche, z. B. um in Fig. 78. A wäre der Anfall der langem Dachfläche, ax aber die des Walmen, oder, anstatt daß. nach Fig. 78. A der An falls punkt des Walmen in ni sei, derselbe in x befindlich seyn sollte, so

