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Schon mancher wurde gestürzt, weil er thäti- ger, menschenfreundlicher, besserund gerechter war, als Andre, die,an seiner Seite mit eiteln Vor­zügen zu glanzen suchten.

Gut war es für einen jeden, den so ein trau­riges Loos traf, daß ihm die Zukunft ver- borgenwar. Im Bewußtseyn, recht und gut und aus den besten Absichten zu handeln, arbeitete er ruhig fort, und wandelte in stiller und nützlicher Thätigkeit den Weg seines Lebens, bis endlich der unvermuthete Schlag erfolgte, der ihn von einer traurigen Wahrheit überzeugen Mußte, daß nämlich die Welt den Werth und das Ver­dienst derjenigen nicht zu schätzen wisse, die es mit ihr am besten meynen.

Ja, gut ist es für einen jeden, der den Un­dank und die Ungerechtigkeit der Welt mehr oder weniger an sich erfahrt, daß ihm ein dichter Schleyer sein künftiges Schicksal verhüllte. Denn wer weiß, ob er, als schwacher Mensch, so -standhaft, so großmüthig und unverdrossen für Menschenwohl gearbeitet hätte, wenn ihm schon vorher das trau­rige Ende seiner Laufbahn bekannt gewesen wä­re?

Es gehört schon dazu eine große Kraft, daß man aufrecht und fest stehen bleibe, wenn der trübe Tag des Undankes, der Verfolgung und der