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vielmehr beständige Furcht vor dem, der Leib und Seele in die Hölle stürzen kann!" —
Menschenfurcht hat diesen Jesus, über den man nichts Todeswürdiges sagen konnte, zum Tode verurtheilt;. — Er aber schweigt, wie Er vor Kaiphas und Herodes, und unter Spott und Mishandlungen geschwiegen hatte; Er bedauert den schwachen Richter, und all seine Feinde/und hatte weinen können über ihre Verblendung, wie Er schon ehemals über Jerusalem weinte. —
Er war der ewige Sohn des ewigen Vaters: durch Ihn wurde alles geschaffen, durch Ihn alles lebendig, was Leben hat: und nun ist das Todes- urtheil über Ihn ausgesprochen! — Er gab Freude und Wohlseyn, Trost und Hilfe seinen Brüdern, und führte manchen Kranken von dem nahen Rande des Grabes zurück: und nun soll Er — nach der Foderung des undankbaren Volkes — als Missethäter am Kreuze sterben! —
Aber das war des Vaters Wille. „So hat Gott die Welt geliebt, daß er Seinen Eingebohrnen für sie hingab, damit alle, die an Ihn glauben, nicht verderben, sondern ewigesLeben haben." — Der Sohn der Gottheit wurde geopfert, weil Er wollte; und Er wollte, weil ihm das Heil und die Seligkeit seiner Brüder lieber war, als

