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nen Jesus auf die Schulter gelegt; — ermattet und kraftlos schleppt Er dasselbe durch die Strassen von Jerusalem. —
Rings um Ihn ist kein Herz, das Ihn benutz leidet; — Er hört nur Spott und Hohngelachter.
— Rings um Ihn ist keine Freundeshand, die Ihm Erleichterung brächte, oder nur den Schweiß von der Stirn trocknete;. Er wird behandelt als ein Verworfener, den man keines Liebesdienstes mehr würdig hielt. —
Geduldig und schweigend tragt Er die schwere Last des Kreuzes; — ohne Murren und Klagen, ohne Semen Mund zu öffnen, laßt sich das Lamm Gottes zur Schlachtbank führen.
Als aber Seine Kraftlosigkeit immer zunahm — da Er dem Versinken unter seiner Last nahe war, und seinen Feinden daran lag, Jl)n recht bald auf die Richtstätte zu bringen; wurde Ihm das Kreuz abgenommen, und mit Gewalt einem gewissen Simon von Cyrene, der eben vom Felde kam, aufgelegt, um Ihm dasselbe nachzutragen. —
Nun drückte zwar kein Kreuz mehr Seinen zerschlagenen Leib; aber auf Seinem Herzen lagen die Sünden der Welt, und ihre traurigen Folgen;
— und Sein Auge erblickte schon die Anl-vhe, wo neue Leiden und die peinlichsten Schmerzen) Seiner warteten. —

