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im Paradiese seyn!" Das sagt JesuS gerne einem Jeden, der voll des Glaubens an Ihn, und voll Scham und Reue über das Böse, das er etwa begieng, zu Ihm aufblicket; denn so liebvoll, wie Jesus Herz, ist kein anderes. Zunächst bey seinem Kreuze stund Johannes, der Jünger, den Er liebte, und Seine tief gebeug­te Mutter Maria. O, das Schwert, das ihr der fromme Simeon, durch Gottes Erleuchtung vor­aus sagte, hat tödtlich chr Herz durchdrungen! Ihren Sohn, an dem Ihre ganze Liebe hieng, von dem ihr der Engel sagte, daß er groß seyn, und den Thron seines Vaters David in Besitz nehmen werde ihren Sohn, der so weise und liebens­würdig bey Gott und Menschen aufwuchs, und dann als Mann so göttlich lehrte, und so viele Wohlthaten seinen Brüdern erwies; den muß­te sie am Kreuze hängen sehen, und zur Vermeh­rung ihrer Betrübniß mußte sie hören, daß ihn seine Feinde nicht einmal ruhig sterben ließen! D, wo ist ein Herz, das nicht weinen möchte mit dieser Mutter! Wo ist aber auch ein Herz, das die Standhaftigkeit dieser Mutter nicht bewundert! Sie will den Liebling ihres Her­zens sterben sehen, und wenn auch bey diesem An­blicke ihr eignes Mutterherz brechen sollte.

. O Christen! Laßt uns von Jesus, und Seiner

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