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Alles ist darauf berechnet, daß die Menschen in der Erkenntniß ihres Gottes, in ihrer Bildung und Veredlung irrmer weiter kommen; alles ist darauf angelegt, daß alle Ereignisse der Zeit nur Mittel zur Erreichung des großen Zweckes werden, der sich erst in der Ewigkeit ganz und vollkommen erreichen läßt.

Wir Menschen sehen gewöhnlich nur auf das Nahe auf das Gegenwärtige auf das Irdi­sche und Sinnliche; und nur nach unserem Wohlgefallen oder auf dem angenehm­sten Wege möchten wir immer dahin wandeln, deßwegen werden wir oft durch das, was Gott veranstaltet oder geschehen läßt, äußerst betrübt, oder wir lassen sogar unsre Unzufriedenheit mit Got­tes Anordnungen laut werden, obschon wir in unserm Leben nicht nur einmal die Erfahrung machen, daß es besser sey, wir werden von ei­ner unsichtbaren Hand geführt, als daß wir unsre eignen Führer seyen.

Hätten Jesus Freunde selbst wählen dürfen, sie hätten ihren Meister auf den Thron ihrer Väter gesetzt, und als seine Vertrauten die höchsten Eh­renstellen des neuen Reiches an sich gerissen. Aber was yätte die ganze Menschheit dadurch ge­wonnen, und wie zweifelhaft war es, ob sie auch