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tersuchen; und wenn ich nicht in Seinen Händen die Nägelmale sehe, und sie mit meinen Fingern berühre, und wenn ich nicht meine Hand in Seine Seite lege, so werd' ich das, was ihr mir saget, nie glauben." —
Voll Mitleid sah Jesus auf diesen Jünger, so wie Er noch itzt nicht ohne Mitleid auf alle sieht, welche die glaubwürdigsten Zeugnisse von Ihm verwerfen: doch weil Er auch sah, daß die Zweifel des Thomas nicht aus einem stolzen Herzen entsprangen, weil Er seine Angst, sein Ringen und Flehen nach Licht und Gewißheit wohl beobachtete; so ließ Er endlich auch die Stunde kommen, die ihn — nach so langem Kämpfen und Leiden — beruhigen sollte. —
Acht Tage nach Seiner ersten Erscheinung kam Jesus wieder zu seinen Jüngern, unter welchen auch Thomas war. — O welch freudiger Schrecken wird ihn durchbebt haben, als er Seine Stimme und Seinen freundlichen Gruß: „Friede sey mit euch!" — hörte! —
Er getraute sich nicht, aufzublicken, bis Jesus, der hauptsächlich seinetwegen gekommen war, ihm zurief: „Komm her, Thomas! Sieh itzt meine Hände, und berühre sie mit deinem Finger! Reich deine Hand her, und
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