139

heit, jede Bitte um düs Wohlseyn der Unsri- gen, jede Bitte um Glück und Segen zu un­fern Geschäften, jede Bitte um glückliche Vollendung unsrer Laufbahn: und wenn wir der Erfüllung dieser Bitten nicht selbst Hinder­nisse in den Weg setzen, wenn wir nicht der Sünde, sondern dem Guten anhängen, und un­verdrossen unfern Pflichten Nachkommen; wenn wir es nie vergessen, daß wir aus uns nichts vermö­gen, sondern nur von der Gnade des Höch­sten abhängen; werm wir unfern Blick lieber zum Himmel, als auf die Erd? richten, das Ewige dem Zeitlichen vorziehen: o so dürfen wir gar nicht zweifeln, Jesus wird als liebvoller Bruder an uns handeln! Alles, was zu un­ser m Wohl gereichet, werden wir durch Seine Veranstaltung in unfern Händen sehen.

Zu Jesus, dem Auferstandenen, wollen wir al­so bethen, liebe Christen, mit einem Vertrauen, das sich auf Seine Macht und Liebe ganz ver­laßt!

Er giebt heut und morgen und unauf­hörlich eben so gerne, als Er in Seinem Leben gab!

Ja. Er will uns nicht nur das Kleine, son­dern auch das Große, nicht nur das Vergäng­liche, sondem auch das Unvergängliche, nicht