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Hätte auch Ihn die Verwesung berühret; müßten wir nicht versucht werden zu glauben, der Spott seiner Feinde habe wahr gesprochen: Andern hat Er geholfen, Sich selbst zu helfen ist Er nicht im Stande? — Und wie traurig und schauerlich wäre das Hinabsteigen in das Grab für alle Men- schen geblieben; denn es könnte sie dahin nur der Gedanke begleiten: „Da liegst du nun auf ewig! Jahrtausende werden über die Erde wegrollen, und du wirst noch liegen, oder ein Windstoß wird deinen Staub unwiederbringlich in alle Gegenden der Erde tragen. — Das Auge, das du so gerne zum Himmel erhobest, wird sich in alle Ewigkeit nicht mehr öffnen, und die Hand, womit du dem armen Bruder öfters eine Gabe reichtest, wird ewig leblos, unbiegsam, kalt und starr bleiben." —
Mit solchen niederschlagenden Gedan- k e n müßten wir auf jeden Grabeshügel Hinschauen, wenn auch Jesus ein unwiederbringliches Opfer des Todes geworden wäre. — Alles, was Mensch heißt> müßte zu Ihm hinauf rufen: Deiner Macht und Liebe hätten wir es zugetraut, daß Du uns von den Schrecken des Todes befreyen, und das Grab uns weniger fürchterlich machen würdest; aber weil Du selbst im Grabe bliebest, wie können
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