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zu seiner Zeit mit uns geschehen. Alle Jahre kommt Leben in die tobte Natur; — alle Jahre sehen wir eine neue Schöpfung vor unfern Augen. Mit frischem Grün kleidet der Hauch des Frühlings den kalten, erstorbenen Erdboden, und schmücket den saftlosen Baum mit herrlicher Blü- th e. So wird am Ende der Tage der F r ü h- lingsmorgen der A u f e r st h u n g übe.r die ganze Erde anbrechen. Jesus, der beym Vater lebt, wird seine Brüder aus dem Todesschlafe wecken; — mit einem schönen und herrlichen, nicht mehr Leiden oder dem Tode unterworfenen Leibe wird Er sie bekleiden; — mit unfern Augen werden wir Ihn sehen, den göttlichen Bruder, aus den wir unsre Hoffnung setzten; —- mit unserm Munde werden wir Sein Lob besingen; — vor Jubel und Seligkeit werden wir einander in die Arme sinken, einander zuru- fen: „O wie glücklich ist der Mensch! Wie offenbart sich an ihm die Macht und Liebe seines Schöpfers, und wie müssen wir noch die Stunde segnen, in der wir gebohren wurden! Nun sind wir wiedergebohren zum ewigen Leben; nun ist besiegt der letzte Feind der Menschheit! — Alle Gräber sind verschwunden; —- Sterben und Todtseyn hat aufgehvrt, und

