II

Erster Aufzug.

Bern zum Grafen. Laßts nur gut seyn.

Georg. Welche Duldung!

Bern, zu Georg. Du hast Unrecht

Hier so viel Aufsehn zu machen.

Graf, zu demselben. Du bist ja auch Schmidt ge­

wesen.

Bern, zu demselben. Dies war ja einst dein Hand­

werk.

Georg. Ja, doch nachher ward ich Knappe Graf. Ja, ich weiß, du bist mein Knappe. Georg. Und doch isi's mehr als ein Monat, Daß ich in dem schlechten Kleide In der Schmiede stehen muß.

Graf. Auch ich

Georg. Ja, Ihr thut's aus Laune.

Graf. Liebe war's die mich umschuf.

Bern. Hör mich einmal an Georg,

Du weißt noch gar nichts Wie's in der Welt zugeht.

Sieh dich erst um, merk auf Und gieb wohl Achtung.

Die Laune des Schicksals,

Die nicht zu ergründen,

Macht manchmal den Herrn Zu einem Diener.

Den Diener macht sie M Dann zu etwas andern;

mm

Und alles das ist dir So übel doch nicht.

Graf.