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Erster Aufzug.
paeq. Wir wollen jetzt dieß lästige Gerede bcy Seite setzen. Kurz und gut, ich habe dir zweyerley zu sagen. Nimm dich vor den Grafen Adolph in Acht, so sehe du kannst: Ich hübe nicht gern mit solchen Leuten viel zu schaffen; du verstehst mich schon; ich mag nichts anders von Waffen im Hause haben, als die in meinem Laden sind. _
Rös. Ich sehe den Grafen bisweiten aus dem Fenster, dann wenn er eine Serenate veranstaltet hat, wo er gewöhnlich immer das Visier herunter gelassen hat.
paeq. Ein ehrliebendcs Mädchen darf nicht immer im Fenster angclehnt feyn. Doch weiter. Mein Putsche Konrad gefällt dir doch etwas mehr als gewöhnlich?
Rös. Wer? Der dumme Mensch? Konrad — ? Der ist mir ganz zuwider.
Kon. der im Hintergründe erscheint. Was hör'ich!
paeq Doch nicht so sehr, wie es scheint.
Rös. Er geht immer um mich herum, macht den Liebcfchmachtenden: wenn Ihr es wissen wollt, ich brauche ihn statt Narren.
Graf. (Ungetreue, dafür sollst du mir Rechenschaft geben.) er zieht sich zurück.
pasq. Nun es ist möglich, daß es so ist. Auf jedem Fall geht die Sache so nicht.
Ee

