Lei fromm und treu.
Sel'ge Tage sind hier nicht zu finden;
Ein Gewebe nur aus Freud' und Schmerz Ist das Schicksal, das uns himmelwärts.
führen soll, wo alle Leiden schwinden,
Ruhig soll der.Mensch hier stehn und— glauben. Ohne Mifitrau'n aufwärts seh'n,
Mag die Welt ihm Alles rauhen,
Mag sie selber untergch'n!
Und was tst's, das diese Ruhe giebt?
Rur ein Herz, das seinen Vater liebt,
Das sich fest an Tugend bindet.
Tugend strafet, Tugend übt;-:
Reich belohnt sie aber auch mit Ruh'
Einst, wenn alles Irdische verschwindet,
Ilud führt hohen Seligkeiten zu.

