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II. Abtheilung.

9 .

Edel denken, edel fühlen, leben,

Das nur kann dem Menschen Würde geben,

Die ihn aus den niedern Staub erhebt Muß er Manches tragen auch hienieden,

Ewig bleibet ihm deö Herzens Frieden Wenn er edel denkt, und fühlt, und lebt-

10 .

Stürmet das Leben Dir wild,

Drücken Dich Kummer und Sorgen, Schau' in die Erde hinab

Schaue zum Himmel hinauf!

O, das Grab, es verschlingt

Die Sorgen und jeglichen Kummer,

Ueber den Sternen regiert Eine allliebende Hand!

11

Auf der Reise des Lebens drohen »ns Stürme nicht

selten;

Aber das ruhige Her; bleibt auch im Sturme ge­trost !

12.

Seelenfrieden ist das edelste Kleinod, das unser Lcbensglück verschönert und unsere letzte Stunde einst heiter macht Er leitet uns über das Grab in die Ge­filde der Unsterblichkeit.

13 .

Dein Herz sei wie das Licht der Sonne rein,

Sonst kannst Du heiter nicht und nicht zufrieden sein.

14 .

Sei in Deinem Thun gegen Jedermann sanft und freundlich, Niemanden aber mit Widerwillen beschwerlich.

13 .

Bei allem, waö Du thust, bedenke das Ende.