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I. Abteilung.
So lebet wohl! der Hoffnung Licht Fällt tröstend auf und nieder:
Die Hoffnung täuscht die Liebe nicht,
Leb (Lebt) wohl, wir sehn uns wieder!
41 .
Getreu den Pfad der Tugend gehn,
Des Lasters Wege meiden;
Fest wie ein Fels im Guten stehn,
Von Gott sich niemals scheiden;
Das nur ist Seligkeit für's Herz,
Und sichert uns vor Reu und Schmerz.
Es folgt der Lohn Hienieden schon.
42 .
In schuldlos reinen Seelen nur,
Die immer deiner Segensspur,
O Tugend, folgen, wohnt mit hciterm Blick,
Ein reines, wahres, unnennbares Glück.
43 .
Für heimliches Vergehen rächt sich mit Schlangenbissen,
Ein fürchterlicher Wurm, das fressend« Gewissen; Entflieh' ihm, wenn du kannst! Es kommt ins Schlaf-
gemach,
Es kommt Dir überall, auch auf dem Lustplatz nach, Und das kein Augenblick Dein armes Herz entwische, So wird die Angst Dein Gast, und sitzt mit Dir zu
Tische.
44 .
Soll's dir gelingen und Nutzen bringen,
So brauch Verstand und Kräfte Zu jeglichem Geschäfte.
Wer denkt und sinnt, wird leicht erfinden,
Was And're nimmermehr ergründen.
45 .
Hülfreich zu Bedrängten eilen,
Ihnen Schutz und Retter sein;

