III. Abtheilung.

W

Der Donner zerschlüge

Der Mißgunst die Beine,

Daß Dich

Nur die Sonne veS Glückes bcscheine.

ns.

Freund! laß die Sorgen und die Grillen,

Sie können Dir ja doch den Beutel nicht füllen; Drum nimm ein Liebchen und Wein und Pfeiffe Um die Grillen zu verküssen und zu ersäufen.

1-19.

Alles Nebel wünsch ich Dir

Fern vom Leibe glaube m i r.

Alles Unglück treffe Dich

Niemals nie vergiß auch mich.

13».

Gott unterthan, erfüllt von Fürstenliebe;

Durch Wohlthun groß, und alt durch Mäßigkeit; Freund ohne Falsch, Bezwinger unsrer Triebe;

Im Rathe klug und unverzagt im Streit, Erkenntlich, treu, gerecht zugleich und mild;

Dies, Freund! sei unser künst'ges Bkld.

151.

Ein Kind voll Anmuth und Verstand,

Und von Gesicht ein Engel,

Die schörrste in dem ganzen Land,

Ganz ohne Fehl und Mängel.

Sie heißt ich darf es noch nicht sagen, Man möchte mich darum verklagen

Genug, Freund, von Herren wünsch ich Dik Sie; Deine Freundschaft aber mir.

' 152.

Das Waffer giebt den Thieren Kraft,

Den Menschen stärkt der Rebensaft,

Drum stich das Wasser, trink' den Wein, Und laß die Thiere Thiere sein.