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schrieben werden, weßwegen die besten und meisten Autoren und Nachforscher eben so in der Beschrei­bung anderer, als auch Ln der dieses hochadelichen Geschlechtes verschiedener Meinungen sind.

Bevor ich aber eines jeden Meinung aus- einandcrsetze, mache ich den treuherzigen Leser dar­auf aufmerksam, daß die hoch- und wohlgeborncn Grafen von Andechs eines sehr alten Geschlechtes, an Land und Gewalt mächtig waren, und ihren Stand und Namen durch große Tugenden und Rittcrthaten so hoch gebracht haben, daß sie mit Recht hochgeborne Fürsten und Grafen von An­dechs genannt worden sind; weil einige dieser Mark-, grafen in Oesterreich, Herzoge zu Meran, Dalmatien und Voigtland, andere Pfalzgrafen zu Burgund, Grafen zu Tyrol, Taurn und Görz re. Herren zu Grassau, Prigel (wo das Kloster Seon) Madran bei Falkenstein, Tegernsee und den Winkel, den Scheurerwald, in welchem die Isar entspringt, die Schärnitz genannt, Bayern, Hausen bei Bcyren, Wolfrathshauscn, Andechs, Diessen und Hohen­wart gewesen sind, und sich mit König und Kai­sern mittelst hochzeitlicher Vermählung verschwä­gert haben. Ob die Burg Andechs von ihnen oder von andern erbaut an sie übergekommen, ist unbekannt.

Was den Namen betrifft, so wird derselbe verschieden in alten Büchern gesunden, als: An­der, Andächs, Andeez, Ändeß, Andesec, vielleicht die Burg an dem See, von welchem sie nicht weit entlegen ist. Andere Erklärungen des Na- mens sind nicht wohl zu erforschen.

Das Wappen, welches die Grafen geführt haben, war gleichfalls verschieden von den ande­ren Herrschaften, entweder des Reichthums wegen