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wrirf im Voraus bestimmen saßt, da die seit letzterer Zeit bekannt gewordenen Systeme auf eine nahe Artillerie -Ver- theidigung berechnet waren, obwohl jene Theile der Werke, welche der Artillerie zur Deckung dienten, schon früher von der feindlichen Artillerie zerstört werden konnten; so wie, weil die meisten Systeme ohne Berücksichtigung der Finan­zen entworfen, hiemit auch nicht anwendbar waren, kleine Punkte zu befestigen, welche letzteren eigentlich den gegenwar- , tigen Staatsauslagen entsprechend, deshalb auch leichter und mit mehr Vortheil angewendet werden können.

Bei Verfassung 'dieses neueren Befestigungs-Systems waren daher die Grundsätze aufgestellt, daß die Artillerie die Hauptwaffe ist, welche Platze angreift und vertheidiget; nicht minder, daß man in der Befestigung so wie in andern Kriegs­begebenheiten sich stets bestreben muß, das zu thun, was der Feind nicht haben will.

Durch die Anlage der Werke in Zirkellinien und durch Anbringung von Krenaillen für Kanonen in der Brustwehre wurde der Vortheil erlangt, daß kein Werk rikoschetirt wer­den kann, eine bessere Verwendung und Deckung des Geschützes erzielt, und der Nachtheil eines exzentrischen Feuers gehoben.

Indem man den Kamm des Glacis erhöhte, die Brust­wehrdicke verstärkte, wurde hierdurch die Absicht erreicht, den feindlichen Demontir - Batterien in den Parallelen eine schiefe Fläche darzubieten, welche von dem Glacis und von der rück­wärts liegenden Krone der Brustwehre gebildet wird; womit die feindlichen Demontir-Schüsse in Prellschüsse verwandelt werden, ohne die Kanonen des Vertheidigers, welche auf hochwändigen Lafetten, und auf den offenen Wallgängen sich befinden, in ihrer Wirksamkeit zu hindern.

Um sowohl das Vertheidigungsgeschütz, wenn aus dem­selben nicht gefeuert wird, als die Artilleristen gegen das feindliche Wurfgeschütz zu sichern, wurde auf jedem Werke ein offener und ein bombenfreier Wallgang (dessen drei Schuhe dickes Gewölbe von den feindlichen Demontir-Batterien nicht