Und einen Himurel voll Geigen erschaut;
Zwar trüben sie sich nach den Flitterwochen Und werden meist später aus Aerger zerbrochen; Hab' ich doch Spielzeuge von allerhand Arten,
Zu dem angenehmsten Zeitvertreib Für den Hohen und Niedern, für Mann und Weib, Würfel und Domino, Hecheln und Karten: Wahrhaftig, man vermag kaum sich's zu denken, Was für Freude in diesen Sächelchen steckt,
Wenn gleich nur der Schlaukopf sie drinnen entdeckt .Hab' ich doch fernerhin noch zum Verschenken, Allerhand Raritäten und Liebespräsentchen,
Mit und ohne gereimte Complimentchen,
Die bei weich geschaffenen Mädchenseelen Nur gar selten ihre Wirkung verfehlen;
Sodann korte-epLö-Quasten und bunte Bänder, -Federhüte und Ballgewänder,
Pillen, den Katzenjammer zu kuriren,
Pantoffel, das Hausregiment zu führen,
Doktorhüte, Titel und Geborenheiten,
Und was man sonst noch zu unfern Zeiten,
Zur Auszeichnung in der verfeinerten Welt,
Für unentbehrlich, doch käuflich hält;
Endlich dab' ich noch ein besonderes Netzchen,
Um die Freude darin für immer zu fangen.
Und damit zugleich ein herrliches Schätzchen, Gleichsam über Nacht im Traume, zu erlangen:
Ich habe nämlich, wie euch allen bekannt,
Auch Lotterie-Löschen zu verhandeln,
Die sich oft, noch eh' mau die Hand umgewandt,
Zn hunderttausend Thälerchen verwandeln;. Wahrhaftig, wem das große Loos nicht gefällt,
Für den gibt'ö keine Freude auf dieser Welt.
Hofmarsch all.
Freund Schmul, da bist du schlecht angelaufen; Denn Freuden, wie du sie uns da beschrieben. Mögen sich die Gescheidten für Geld erkaufen;
Wir Narren haben eine Andere aufgetrieben,
Und die ist, wohl unbezweifelt, die wahre.
Denn sie paflt durchaus nicht zu deiner Waare.
Sich her und gesteh' es nur selber ein.
Wer von uns mag im Besitz der ächten sein!

